Angepinnt Nagelmodellage

    Nagelmodellage

    Verlängerung durch Schablone

    Bei der Modellage mit Schablone klebt die Nageldesignerin eine Schablone bündig unter den Naturnagel, um darauf die Verlängerung an den Nagel zu modellieren. Auf die Schablone wird das entsprechend gewählte Material aufgetragen. Die Schablone wird nach der Aushärtung abgezogen und der modellierte Nagel genau wie bei der Verwendung mit Tips mit einem Fräser oder per Handfeile geglättet und mit Gel oder durch polieren versiegelt. Die Vorteile dieser Methode sind die natürlichere Optik, das für die Kundin weniger vorhandene Fremdkörpergefühl, die, für die geübte Nageldesignerin zeitliche Ersparnis, flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten in der Form wie beispielsweise Stilettos, Edge-Nails, Pipes, Fringe-Nails oder alle New-Style-Formen sowie mögliche Kontaktallergien durch Nagelkleber zu vermeiden, der sich außerdem mit der Zeit lösen könnte.

    Verlängerung durch Tips

    Bei der Verwendung von Nagelspitzen werden diese mit Nagelkleber angeklebt, auf die gewünschte Länge gekürzt und geformt. Um die Festigkeit zu erhöhen und eine glatte, lackierbare Oberfläche zu bekommen wird der eigene Nagel und die Nagelspitze mit Modellagekunststoff überzogen. Nach der Aushärtung wird die Oberfläche per Handfeile oder Fräser in Form gefeilt und geglättet und zum Abschluss entweder poliert oder häufiger eine UV-härtende Versiegelung aufgebracht. Vorteile dieser Methode sind, dass sie zunächst leichter zu erlernen ist und es für bestimmte Zwecke bereits vordesignte Tips gibt wie z. B. Frenchtips (weiße Spitzen) oder bemusterte Tips, die nur noch angepasst und gekürzt werden müssen.

    Naturnagelverstärkung

    Bei der Naturnagelverstärkung wird nur der eigene, natürlich gewachsene Nagel mit einer Schicht Modellagekunststoff überzogen um ihn zu schützen.


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    Auffüllen/Refill

    Nach zwei bis vier Wochen muss der herausgewachsene Teil des Nagels aufgrund der verschobenen Statik und des unschönen Rauswuchses aufgefüllt werden. Dazu wird für eine gleichbleibende Länge der verlängerte Nagel entsprechend gekürzt, der Übergang zum herausgewachsenen Naturnagel geglättet und mit dem entsprechenden Kunststoff neu überzogen und in Form gefeilt.


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    Entfernung

    Nach dem Entfernen einer Modellage ist der Naturnagel darunter dünn und weich, weil das Keratin der Nagelplatte keinen Kontakt mit der Luft hatte, um auszuhärten, außerdem ist der Nagel vor der Modellage ja leicht angeraut worden, was ohnehin dünne Nägel schwächen kann. Auch nach Entfernung der Modellage ist der Nagel durch das Schleifen noch einige Monate lang besonders anfällig für Keimbesiedlung. Nach drei bis vier Monaten hat der Nagel seinen Zustand vor der Modellage wieder vollständig erreicht.
    Gefahren


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    Gefahren

    Bei einer hygienisch nicht einwandfreien Bearbeitung des Nagels ist es möglich, sich mit einem Nagelpilz oder einer anderen Nagelerkrankung zu infizieren. Auch ein zu starkes Feilen des Nagels bis in das Nagelbett erhöht das Risiko einer Infektion. Weiterhin können Allergien durch die Materialien zur Nagelmodellage entstehen, die sich mit Hautausschlag oder Schwellung an Gesicht und Händen anzeigen (bis in die 1970er Jahre hinhein wurden diese primär durch Methylmethacrylat hervorgerufen, welches seitdem durch andere Methacrylate ersetzt wurde[5]).

    Ein für Nagelverlängerung geeignetes Material sollte eine gewisse Härte aufweisen, um einen lange anhaltenden optisch attraktiven Eindruck zu erzielen, dabei aber gleichzeitig bei gefährlicher Überlastung brechen, bevor der Naturnagel abgerissen wird. Da sich diese beiden Anforderungen widersprechen wird üblicherweise ein Kompromiss gewählt, bei dem durch Modellierung des Nagels in einer geeigneten Materialstärke dieser bei Überlastung an der Fingerkuppe bricht. Allerdings ist es nicht vermeidbar, dass bei ungünstigem Winkel im Extremfall der Nagel abgehebelt und dadurch die Nagelplatte geschädigt wird. Dies kann in der Folge dazu führen, dass das Wachstum des Nagels beeinträchtigt wird (welliges Nachwachsen, etc.). Deshalb sollten ungeübte Träger einer Nagelmodellage mit einer moderaten Verlängerung beginnen.

    In eventuell unbemerkten leichten Abhebungen des Naturnagels können durch das feuchtwarme Milieu Keime besonders schnell wachsen. Insbesondere Menschen, die in Berufen arbeiten, in denen Händehygiene wichtig ist (z. B. Küchenpersonal, medizinisches Personal, Pflegende usw.) sollten von künstlichen Fingernägeln Abstand nehmen, da die Wahrscheinlichkeit von Keimbesiedlung durch die Verletzung des Nagels höher ist als mit Naturnägeln. Bei diesen Tätigkeiten ist üblicherweise das Lackieren und Tragen von künstlichen Nägeln durch die Hygienestandards des Arbeitgebers untersagt. So heißt es in der „Empfehlung zur Prävention postoperativer Infektionen im Operationsgebiet“[6] des Robert Koch Institutes: Die Mitglieder des OP-Teams müssen kurze und rund geschnittene Fingernägel haben und dürfen keine künstlichen Fingernägel tragen.


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    Nail-Art

    Die Verzierung des fertigen Nagels nennt man Nailart. Die schlichteste Variante ist der Frenchlook, bei dem die Nagelspitze aus natur- bis strahlend weißem, der Rest aus transparentem oder leicht milchigem Material gearbeitet wird. Ebenfalls oft verwendet wird farbiger Acryl-Überlack, der aufgrund seiner Härte mehrere Wochen glänzend bleibt und als "Permanent Nail Polish" bezeichnet wird. Jedoch gibt es für die Kreativität der Designerin und dem Kunden kaum Grenzen, die Nägel können beklebt, mit einem Airbrushmotiv versehen, mit Farben und Glitter verziert und in viele extravagante Formen gebracht werden. Eine Nageldesignerin kann einen Kunstnagel aber auch so aussehen lassen, als wäre er ein völlig natürlicher Nagel. Aus diesem Grund tragen auch zunehmend mehr Männer, die Fingernagelkauer sind, Kunstnägel, um so gepflegte Hände zu haben.


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    Hygiene im Nagelstudio


    Acht Punkte auf die Sie bei Nagelstudios achten sollten

    Die beiden gängigsten Methoden der Nagelverlängerung sind die Gelmethode und die Acrylmethode. Bei beiden Techniken wird der Naturnagel mit einem Kunststoff abgedeckt und verlängert. Dabei ist Hygiene besonders wichtig – schließlich will man schöne Nägel und keine Nagelerkrankung bekommen. Deshalb sollten Sie vor dem Besuch im Nagelstudio auf folgende Punkte achten:


    1. Sauberkeit ist ein Muss

    Ansteckungen etwa mit Hautpilzen sind überall dort möglich, wo nicht auf Hygiene geachtet wird. Die Arbeitsplätze in einem Nagelstudio müssen deshalb sauber sein – ebenso wie die Hände der Nageldesignerin. Man sollte ruhig nachfragen, ob die Nageldesignerin die Hände desinfiziert hat. Auch eine Kundin sollte keine Keime von draußen an den Händen tragen und sich deshalb ebenfalls ihre Hände gründlich waschen und desinfizieren.

    Nagelstudios müssen die sogenannte Hygieneverordnung einhalten, um ihre Kunden vor Krankheiten zu schützen. Dazu gehört auch, dass Geräte (zum Beispiel Nagelhautschieber oder Fräsen zum Vorbereiten der Nägel) desinfiziert sind oder nur einmal verwendet werden (zum Beispiel Einmalfeilen). Bei Arbeiten mit Verletzungsrisiko müssen Einmalhandschuhe getragen werden.


    2. Feilen, Fräsen, Nagelhautschieben

    Kleine Verletzungen sind zum Beispiel beim Vorbereiten der Nägel mit dem Nagelschieber möglich. Auch wenn alte Gel-Nägel mit einer Fräse wieder entfernt werden, muss die Nageldesignerin sehr sauber und sehr vorsichtig arbeiten, um nicht den Naturnagel mit abzutragen und ihn so zu schädigen.

    Der Dermatologe Prof. Dr. Cord Sunderkötter vom Universitätsklinikum Münster hat aus medizinischer Sicht grundsätzlich nichts gegen künstliche Nägel – wenn hygienisch und fachmännisch gearbeitet wird. Denn durch unsauberes Arbeiten könne es sonst zum Beispiel zu bakteriellen Infektionen kommen, die sogar zum Verlust des Naturnagels führen könnten oder zu vereiterten Fingern, die antibiotisch behandelt werden müssten.


    3. Keine Krankheiten durch Kunstnagel verdecken

    Der Mediziner warnt außerdem davor, vermeintliche Schönheitsfehler wie sehr brüchige, verdickte oder irgendwie anders auffällige Nägel einfach durch Kunstnägel zu verdecken. Hinter optischen Auffälligkeiten könnten sich zum Beispiel Stoffwechselstörungen oder sogar Tumore verbergen, die man keinesfalls einfach durch einen Kunstnagel abdecken solle.
    4. Mundschutz und Absauganlage

    Beim Feilen und Fräsen entstehen kleine Späne, vor denen sich die Nageldesignerinnen mit einem Mundschutz schützen. Gegen diese Späne und auch gegen den unangenehmen Geruch bei der Modellage von Acrylnägeln helfen in einigen Studios Absauganlagen. Mundschutz und Absauganlage sind nicht vorgeschrieben, werden von Gesundheitsämtern aber empfohlen.


    5. Nach Qualifikationen fragen

    Besser für die Kundin wäre es natürlich, wenn es gar nicht zu Problemen durch einen Kunstnagel kommt. Vor einer Nagelmodellage sollte man deshalb ruhig nach der Qualifikation der Nageldesignerin fragen. Welche Kurse und Fortbildungen hat sie besucht? Ein Ausbildungsberuf ist „Nageldesigner“ nicht. Aber einige Handwerkskammern bieten die Fortbildung „Geprüfte/-r Nageldesignerin/Nageldesigner (HWK)“ an, und es gibt Schulungen von den Herstellern der Produkte oder Hygienekurse.
    6. Chemie in Kunstnägeln: Achtung, Allergie

    Alle in einem Nagelstudio verwendeten Produkte müssen nach der Kosmetikverordnung zugelassen sein. Trotzdem gibt es aber zum Teil große Qualitäts- und Preisunterschiede bei den Produkten auf dem Markt – und solche, von denen auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) abrät. Es „warnt vor der Verwendung von Produkten mit Methylmethacrylat in der Flüssigkomponente für Acrylnägel. Dieser Stoff kann Kontaktallergien auslösen, zu Nagelfalzentzündungen und Nagelablösungen führen. Man sollte in Nagelstudios gezielt nach der Verwendung dieses Stoffes fragen.“ Klar ist: In jedem Kunstnagel steckt Chemie, und allergieanfällige Menschen sollten hier vorsichtig sein. Tipp: Einen Probenagel anfertigen lassen und so die Verträglichkeit testen. In manchen Studios gibt es den kostenlos.
    7. Nicht nur auf den Preis achten

    Die Preise der Anbieter von künstlichen Nägeln variieren teilweise sehr stark. Das billigste Angebot ist natürlich nicht unbedingt das beste. Neue Nägel brauchen Sorgfalt – und dauern dann für beide Hände etwa anderthalb Stunden oder – je nach gewählter Nagelform – auch noch deutlich länger. Das hat oft seinen Preis. In den Studios, die wir ihm Rahmen der Reportage besucht haben, kosten zehn neue Gel-Nägel rund 80 Euro. Zehn neue Acryl-Nägel liegen bei knapp 90 Euro. Manche Ketten werben aber auch mit sehr günstigen Preisen um 30 Euro.

    8. Gefahr durch UV-Licht bei der Härtung?

    Bei Gel-Nägeln müssen die einzelnen Schichten mit UV-Licht ausgehärtet werden. Dazu hält die Kundin ihre Hand ein paar Sekunden unter eine UV-Lampe. Aber auch für ganz normale Nagellacke benutzen viele Studios inzwischen solche Geräte zum Trocknen. Droht durch UV-Licht nicht Hautkrebsgefahr? Der Mediziner Prof. Dr. Cord Sunderkötter von der Uniklinik Münster gibt teilweise Entwarnung: Er schätzt die kurzen Aushärtungszeit nicht als gefährlich ein – man sollte aber danach fragen, ob es sich auch um moderne Geräte handele, die im Wellenlängenbereiche etwa um 390 Nanometer arbeiten.

    Quelle:WDR Fernseher


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    Wie findet man einen guten Nageldesigner?

    Kundinnen können sich zum Beispiel beim "Bundesverband Deutscher Naildesigner" informieren: ......bdnd.de. Der Bundesverband kann Nageldesigner empfehlen, die zumindest die staatliche Prüfung abgelegt haben. Außerdem sollte man sich die Studios vor der Nagelmodellage gründlich anzuschauen.

    Gute Studios bieten in der Regel an, einen kostenlosen Probenagel zu modellieren. Hierbei kann die Kundin die Arbeit der Nageldesigner kennen lernen: Halten sie sich an Hygienevorschriften? Führen sie ein Beratungsgespräch durch? Ist das Ergebnis befriedigend?

    Bei Studios mit extrem günstigen Preisangeboten kann eine Kundin außerdem davon ausgehen, dass keine sehr hochwertigen Produkte verwendet werden. Ob die Nageldesigner eine gute Ausbildung durchlaufen haben ist ebenfalls fraglich.

    Sind Nagelmodellagen bei Minderjährigen zu empfehlen?

    Nein. Nagelmodellagen bei Minderjährigen sind absolut verantwortungslos. Die Nägel von Minderjährigen befinden sich noch im Wachstum. Durch eine Nagelmodellage können dauerhafte Schädigungen entstehen.

    Medikamente, Schwangerschaft, Allergien

    Im Falle einer Schwangerschaft, oder während der Einnahme bestimmter Medikamente (wie zum Beispiel Cortison) ist eine Nagelmodellage nicht sinnvoll. Die Hormonumstellung während der Schwangerschaft und die Einnahme von bestimmten Medikamenten können dazu führen, dass die Kunstnägel nicht halten.

    Außerdem sollte immer im Vorfeld geklärt werden, dass keine Unverträglichkeiten bzw. Allergien im Zusammenhang mit denen bei der Modellage verwendeten Klebstoffen und Gelen besteht.

    Männer und Nagelmodellagen

    Während auch Männer mittlerweile häufig Schönheitssalons aufsuchen, nutzen sie die Nagelstudios verhältnismäßig selten. Wenn jedoch ein Mann zu einem Nagelmodellage-Termin erscheint, dann geht es bei ihm in der Regel nicht um die Verlängerung und kunstvolle Bemalung der Nägel, sondern um die Behandlung des so genannten "Nagelbeißer-Symptoms".

    Das Knabbern an den Fingernägeln kommt bei Männern weit häufiger vor als bei Frauen. Durch eine Nagelmodellage gelingt es, die unschönen Spuren des Knabberns zu beseitigen. Zudem sollen künstliche Nägel das Knabbern ungenießbar machen. Die Nagelmodellage führt in diesem Fall nicht nur zu schönen, gepflegten Nägeln, sondern ist gleichzeitig eine Therapie für Nagelbeißer.

    Quelle:TV-Stern


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    LED oder UVGerät

    Ganz grob kann man sagen: Mit einer UV-Lampe kann jede Art von Gelen ausgehärtet werden. Setzt man eine Kaltkathodenröhre (CCFL) ein, härten die Gele sogar etwas schneller aus. LED-Lampen hingegen haben ein spezifischeres, kleineres Spektrum und können nicht alle Gele aushärten.

    Die speziell entwickelten LED-geeigneten Gele haben eine andere Zusammensetzung als "normale" Gele. Sie härten in einer LED-Lampe besonders schnell aus, können aber auch mit einer UV Lampe ausgehärtet werden, was nur etwas länger dauert und somit einen längeren Zeitaufwand bedeutet.

    Wer sich nicht ständig Gedanken darüber machen will, welche Sorte an Gel verwendet werden soll, bleibt besser bei einer UV-Lampe. Vor allem für den Hausgebrauch beim Modellieren der eigenen Fingernägel und der von Familienmitgliedern oder Freundinnen, fällt damit das Hickhack bei eventuellen Gelumstellungen weg.
    Nagelmodellage im Nagelstudio mit LED-Technik

    Für die Verwendung einer teureren LED-Lampe mit den entsprechenden Gelen kann in einem Nagelstudio einiges dafür sprechen. Bedenkt man doch, dass das Aushärten der Gelnägel im Verhältnis zur UV-Lampe sehr viel schneller geht. In einem gut ausgelasteten Nagelstudio bedeutet Zeit immer auch Geld.

    Verkürzt sich die Zeit für die Modellagen, kommt das sowohl der Kundin als auch dem Nagelstudio zugute. Immerhin erfreut es die Kundin, wenn sie weniger Zeit aufbringen muss und Strom ist mit dieser neuen Technik auch noch einzusparen.


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    Unterschiedliche Gelpinsel-Arten und deren Anwendung

    Beim Nageldesign vereinfachen Hilfsmittel in höchster Profiqualität die Arbeit ungemein. Darum sollte beim Modellieren der Nägel im privaten oder im gewerblichen Bereich auf hochwertige Materialien größten Wert gelegt werden. Dazu zählt auch ein Sortiment unterschiedlicher Gelpinsel, die zur Verarbeitung von Grundier-, Aufbau-, Versieglungs-, oder Farbgel benötigt werden.
    Die Unterschiede bei den Gelpinseln

    Auf den ersten Blick sieht jeder Gelpinsel zur Modellierung von künstlichen Fingernägeln, Nailart, mit Acrylpuder oder UV-Gel sehr ähnlich aus. Die bedeutenden Unterschiede liegen im Detail. So gibt es Gelpinsel aus Kunsthaar (Torray) und aus Naturhaar (Kolinsky), es gibt sie in flacher und in runder Form sowie in den unterschiedlichsten Stärken.

    Ein Pinsel allein kann nicht alle Anforderungen erfüllen, die beim Modellieren von künstlichen Fingernägeln gestellt werden. Je nach Anwendungsbereich gibt es den richtigen Pinsel, sie eignen sich abhängig von der Form und Stärke für großflächiges Auftragen der Gele oder filigrane Arbeiten der Nail Art.

    Wer immer den passenden Pinsel für die jeweiligen Arbeiten bereitliegen hat, erleichtert sich das Modellieren der Nägel ungemein, spart Zeit, Nerven und Geld.

    Kolinsky-Rotmarder, Torrayhaar oder Kautschukpinsel

    Das teuerste und wertvollste Pinselhaar stammt vom Schweif des Kolinsky-Rotmarders, der wissenschaftliche Name lautet "mustela sibirica" (großes sibirisches Feuerwiesel). Seit Ewigkeiten als erlesener Aquarell- und Ölmalpinsel verwendet, wird er nun auch als Gelpinsel angeboten. Kein Wunder, denn Kolinskyhaar ist unübertroffen in der Feinausbildung und in seiner Elastizität.

    Als gute Alternative zu Kolinskyhaar hat sich preiswerteres synthetisches Haar bewährt. Das sogenannte Torray-Kunsthaar verfügt ebenfalls über sehr gute Eigenschaften, weist aber ein weniger gutes Farbabgabeverhalten auf.

    Relativ neu auf dem Markt sind Gelpinsel mit Kautschuk-Spitze. Sie sind günstig und das Verkleben von Pinselhaar gehört mit ihnen der Vergangenheit an.
    Pinselstiel und Zwinge beim Gelpinsel

    Beim Kauf eines guten Pinsels sollte auch auf den Pinselstiel geachtet werden, er sollte möglichst perfekt in der Hand liegen. Von Vorteil sind Gelpinsel mit einem Stiel aus Acryl, sie lassen sich besser reinigen als Holz, denn bei der Nagelpflege gilt größtmögliche Hygiene, um Entzündungen des Nagelbetts vorzubeugen.

    Das Pinselhaar wird in eine Metallhülse, die sogenannte Zwinge gesteckt, die den Pinsel mit dem Stiel verbindet. Besonders hochwertige Pinsel verfügen über eine nahtlose Zwinge aus vernickeltem oder vergoldetem Messingrohr. Einfache Gelpinsel sind an einer Löt- oder Falznaht erkennbar, sie bestehen meistens aus Aluminium, Blech oder Nickel.

    Durch die Löt- oder Falznähte kann unter Umständen Wasser eindringen, die ständige Feuchtigkeit quillt den Stiel auf und die feste Verbindung von Stiel, Haarkörper und Zwinge löst sich.

    Unterschiedliche Formen

    Am deutlichsten unterscheiden sich Gelpinsel in der Form. Vom runden bis flachen Pinsel in den unterschiedlichsten Stärken bis hin zu verschiedenen "Spitzen" reicht das Sortiment der Gelpinsel.

    Die Pinselstärken sind in den Größen von eins bis zehn angegeben, wobei die Größe eins für ganz filigrane Nagelflächenverschönerungen geeignet ist. Größe drei und vier eignet sich zum Auftragen der Standard-Gele und kann auch für Nailart-Zwecke benutzt werden.

    Die Pinselgröße sechs eignet für das Auftragen von großflächigen Fingernagel-Modellagen. Die Größe zehn wird überwiegend beim Arbeiten mit Acryl-Pulver und Acryl-Liquid benutzt.

    Verschiedene Spitzen von Gelpinseln sollte man in seinem Sortiment besitzen und die einzelnen Formen einmal durchprobieren. Jeder kommt beim Nageldesign mit anderen Spitzen zurecht. Wählen kann man dabei zwischen der sogenannten Katzenzunge, geraden Pinseln oder runden und abgeschrägten Modellen.

    Nach jeder Modellage ist es besonders wichtig, die Gelpinsel von Gelresten und anderen Substanzen zu reinigen. Nur so bleibt ein Gelpinsel lange schön.


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    Pflegehinweise für Kunden

    Tips und Triks damit die Kundin lange Freude an ihren Nägeln hat

    1. Passen Sie Ihre Nägel Ihrem Lebensstil an.

    2. Benutzen Sie Ihre Nägel nicht als Werkzeug.

    3. Ölen Sie mindestens 2x wöchentlich Ihre Nagelhaut,dies hält die Nagelhaut geschmeidig.

    4. Gewöhnen Sie sich an ANDERS zu greifen, z.B. mit den Seiten der Finger.

    5. Benutzen Sie nur acetonfreien Nagellackentferner.

    6. Ziehen Sie bei Hausarbeiten mit scharfem Mitteln Handschuhe an.

    7. Je nach Wachstum/Lebensstil muss alle 2-5 Wochen augefüllt werden(Refill).

    8. Schützen Sie Ihre Nägel vor Verfärbungen durch Sonnenbank,Zigaretten und dunkle Lacke mit einem Gilbstopp.

    9. Am Tag der Modellage bitte die Hände vorher NICHT eincremen.

    10. Sollte wider Erwarten ein Lifting auftretten, so reißen oder feilen Sie bitte nicht am Nagel herum, sondern melden Sie sich wegen eines Reparaturtermins bei mir.

    11. Enfernen Sie sich bitte niemals selber die Nägel. Sie zerstören beim unsanften Abreißen nur Ihre Nägel.

    12. Bitte informieren Sie mich bei Allergien un Medikamenteneinnahmen.

    13. Falls Sie keine Kunstnägel mehr tragen wollen, kommen Sie zu mir,ich werde Ihnen die Modellage schonend entfernen.

    14. Bitte kürzen Sie Ihre modellierten Nägel NIE mit einer Schere,Knipser oder Metallfeile. Bitte nur die von mir überreichte nagelfeile benutzen.

    Ich beschtätige,dass ich über die Vorkommnisse nach Ablösung der Modellage informiert worden bin.


    Ort,Datum Unterschirft der Kundin


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    35 Gründe zu Lifting

    1. Der Naturnagel wurde nicht genügend antfettet(häufigste Ursache)
    2. Nagelplatte wurde nicht ausreichend mattiert. An der Nagelhaut wurden Stellen übersehen.
    3. Während der Vorbereitung wurde zu viel Hornplstte des Nagels weggenommen,Resultat ein zu dü dünner Nagel.
    4. Während der Behandlung wurde gegessen oder geraucht.
    5. Die Nagelhaut wurde nicht genügend zurückgeschoben.
    6. Vor der Modellage wurde Maniküre gemacht. Der NN hat zu viel Feuchtigkeit aufgenommen.
    7. Während der Vorbereitung wurde mit Nagelöl oder Nagelhautentferner gearbeitet.
    8. Der Glanz des NN wurde nicht genügend enfernt.
    9. Staub wird mit den Fingern,statt einer Bürste vom Nagel genommen.
    10. Der ausgewählte Tip ist gebogen.
    11. Der Tip ist zu klein.
    12. Der Tip zu groß.
    13. Das Produkt ist zu alt,die Röhren sind zu alt.
    14. Das Produkt ist verunreinigt.
    15. Produkte verschiedene Hersteller werden vermischt.
    16. Pinsel wurde mit Aceton gereinigt und Reste befinden sich im Pinselbauch.
    17. Es wurde zu feucht(zu viel Liquid)gearbeitet.
    18. Es wurde zu trocken gearbeitet.
    19. Zuviel Primer wurde verwendet.
    20. Haftgel wurde zu dick aufgetragen. Oder zu dünn aufgetragen(keine durchgehende Inhibitionsschicht).
    21. Haftgel wurde nicht lang genug ausgehärtet.
    22. Zuviel Produkte aufgetragen,die Kante der Modellage geht nicht unsichtbar zum NN über.
    23. Stresspunkt wurde nicht,oder falsch platziert.
    24. Material ist in die Nagelfalz gelaufen.
    25. Modellage ist zu lang für die Länge des Nagelbetts.
    26. Freie Nagelkante wurde nicht ummantelt.
    27. Auflagefläche des Tips wurde nicht ausreichend blin gefeilt.
    28. Die Kundin reagiert allergisch.
    29. Die Kundin ist schwanger oder hat eine Periode.
    30. Die Kundin nimmt Antidepressiva.
    31. Die Kundin nimmt Hormonpräparate.
    32. Die Kundin arbeitet mit Lösungsmitteln ohne Handschuhe.
    33. Die Kundin benutzt ihre Nägel als Werkzeug.
    34. Die Kundin beißt an ihren Nägeln und die Modellage weist Sprünge auf.
    35. Die Kundin trägt die Nägel zu lang und lässt nicht regelmäßig auffüllen.


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    Gelnägel Liftings – was tun? Probleme & Lösungen

    Liftings sind Stellen, bei denen sich das Material (z. B die Gelmodellage) vom Naturnagel löst (liftet). Liftings müssen immer möglichst schnell vollständig entfernt werden, um Krankheiten durch Feuchtigkeit und Bakterien zu vermeiden. Damit Ihnen Ihre Gelmodellage perfekt gelingt, müssen Sie auf einige Dinge achten, sodass sich keine Liftings bilden und in Folge dessen Ihr Nageldesign im Halt beeinträchtigt wird

    Entfetten des Naturnagels
    Liftings beim modellieren
    Eine Ursache für das Entstehen von Liftings, ist das unzureichende Entfetten des Naturnagels. Das Entfetten wird mit einem Dehy oder Primer Haftvermittler durchgeführt und ist somit eines der wichtigsten Grundlagen um genügend Halt in die Modellage zu bringen und somit Probleme zu vermeiden.

    Mattieren der Nagelfläche
    Eine weitere Fehlerquelle entsteht, wenn Sie vor der Nagelmodellage Ihre Nagelfläche nicht vollständig und ordentlich mit Hilfe eines Buffers mattieren und somit auf das Nageldesign vorbereiten. Besonders treten Liftings auf, wenn entlang der Nagelhaut, speziell der Nagelfalz, kleine Stellen übersehen werden.

    Hornplatte des Nagels
    Bitte beachten Sie stets, dass Sie beim Befeilen des Naturnagels während der Vorbereitung auf die Modellage nicht zu viel von der Hornplatte des Naturnagels mit Hilfe einer Sandblattfeile entfernen. Denn somit entsteht ein zu dünner Nagel, auf welchem das verwendete Material im Anschluss keinen Halt mehr besitzt und anfängt Liftings zu bilden.
    Merken Sie sich immer, dass die Nagelplattenschicht umso fettiger ist, je näher man dem Nagelbett kommt.

    Rauchen und Eincremen
    Das Rauchen während der Modellage kann eine Ursache dafür sein, das sich die Nagelmodellage an einigen Stellen liftet, denn Nikotin ist ein häufiger Verursacher von Haftungsproblemen. Auch Eincremen sollten Sie sich nicht vor dem Nageldesign, denn durch fetthaltige Creme bildet sich eine Schicht auf Ihrem Naturnagel, welche das Halten der Nagelmodellage beeinträchtigt.

    Zurückschieben der Nagelhaut
    Wichtig ist es, besonders die unsichtbare Nagelhaut von der Nagelplatte mit einem Hufstäbchen an den Nagelrändern zu entfernen, ansonsten können die darauffolgenden Gelschichten nicht haften und es entstehen Haftungsprobleme, welche zu Lockerungen des Materials Ihrer Nagelmodellage führen.

    Maniküre vor der Modellage vermeiden
    Durch eine Maniküre vor der Nagelmodellage nehmen die Naturnägel zu viel Feuchtigkeit auf, welche das Haften des Gels beeinträchtigt. Bitte warten Sie nach der Maniküre eine gewisse Zeit und fertigen Sie danach Ihre Nagelmodellage.

    Nagelhautöl / Nagelhautentferner vermeiden
    Bitte nutzen Sie bei der Vorbereitung des Naturnagels auf die Nagelmodellage kein Nagelhautöl oder Nagelhautentferner auf der Nagelplatte oder Nagelhaut, denn diese Produkte führen zu Haftungsschwierigkeiten und lösen das Material von Ihrem Nagel.

    Nutzen einer Nagelhautbürste
    Wichtig ist es, nach dem Vorbereiten des Naturnagels den Nagelstaub nicht mit den Fingern, sondern mit einer speziellen Nagelhautbürste zu entfernen, denn die Finger hinterlassen einen Fettfilm auf dem Nagel und damit wird das Haften der Gele beeinträchtigt.

    Bitte nicht die Haare anfassen
    Beachten Sie bitte bei der Nagelmodellage nicht in die Haare zu fassen, denn speziell dadurch wird die Talgbildung angeregt und diese hinterlässt ein Fettfilm auf Ihren Nägeln. Somit kann es zu Liftings kommen, welches letztendlich zum Abplatzen der Modellage führen kann.

    Ummanteln der Nägel
    Das richtige Ummanteln jeder Schicht bei der Nagelmodellage ist besonders wichtig. Wenn diese Information nicht befolgt wird, liften sich die Ecken und Ränder der Fingernägel und somit platzt die Modellage ab und Sie haben keinerlei Freude mehr an dem Nageldesign.

    Die ausgewählten Tips passen nicht
    Sind die ausgewählten Tips zu konvex oder zu klein, so baut sich ein starker Druck auf Ihren Naturnagel auf. Die Folge ist das Liften der Modellage und das letztendliche Abplatzen des Tips inklusive Material.

    Stresspunkt/Aufbauschicht
    Wird der Stresspunkt des Aufbaus nicht richtig modelliert, so hält das Material einem großen Druck keinen Stand, zum Beispiel beim Stoßen. Es führt demnach zu Haftungsproblemen, welche sich in Liftings äußern.

    Probleme mit dem Haftgel
    Es kann sein, dass das Haftgel zu dick oder zu dünn aufgetragen oder nicht lange genug unter der UV-Lampe ausgehärtet wurde.

    Material ist in die Nagelränder gelaufen
    Liftings können schnell entstehen, wenn Kleber oder Gel in die Nagelfalz gelaufen sind und diese nach dem Bemerken nicht mit Hilfe einer Sandblattfeile herausgefeilt wurden.

    Verhältnis Nagelbett und Nagellänge stimmt nicht überein
    Wenn Sie ein sehr kurzes Nagelbett besitzen, welches zum Beispiel bei Nagelbeißern der Fall ist, kann es dazu kommen, dass die Modellage nicht genügend Halt an Ihrem Naturnagel hat und diese somit abplatzt.

    Altmodellage wurde nicht richtig entfernt
    Beim Refill wird die Altmodellage mit dem lockeren Material vollständig entfernt, sodass die neue Modellage einen festen Halt bekommt. Ist jedoch noch lockeres Material der Altmodellage unter der neuen Nagelmodellage vorhanden, so kann dies schnell zu Liftings führen, welche die gesamte Modellage zum Heben bringen.

    Fehler beim Abschluss der Modellage
    Es kann sein, das Sie zu viel am ausgehärteten Produkt nachgefeilt, oder zu viel Druck beim Nachfeilen Ihrer Nagelmodellage verwendet haben. Bitte feilen Sie stets vorsichtig beim Nagelfalz, da es sonst zu einer hohen Druckbelastung der neuen Modellage führen kann.

    Quelle: Gelnägel Hilfe


















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    Hier ein paar Ratschläge wie Liftings auftreten und behoben werden können:

    Liftings befeilen:

    Liftings sind die ärgerlichsten Zeitgenossen bei der Nagelmodellage. Sie entstehen aus den unterschiedlichsten Gründen und an den verschiedensten Stellen. Treten sie hinten am Nagelrand auf handelt es sich meist um mangelnde NN-Vorbereitung oder es wurde zu nah an der Nagelhaut gearbeitet. Treten sie an den Seiten auf, wurde meist der Aufbau nicht richtig ausgearbeitet. Wenn sie vorne an der Spitze auftreten wurde diese nicht richtig ummantelt und der NN kann sich von der Gelmodellage ablösen.

    Wichtig bei Liftings ist die komplette Entfernung. Dabei sollte NIE vom Lifting in Richtung Nagel gefeilt werden da man damit das Lifting immer weiter nach vorne schiebt. Hier sollte in Richtung des Liftings gefeilt werden, damit man einen flachen Übergang zum NN erreicht.
    Manchmal hat man zwar aufgepasst aber trotzdem eine hartnäckige weiße Linie die man nicht mehr weggefeilt bekommt – hier muss in den meisten Fällen das komplette Material entfernt werden und eine Neuanlage an diesem Nagel gemacht werden.

    Quelle: ebay


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